Astrozytom

Definition und Histologie:

Astrozytome treten vorwiegend im mittleren Lebensalter auf und haben ihren Ursprung in den Astrozyten, die zum Stützgewebe (Gliazellen) des Zentralnervensystems gehören.

Unterschieden werden

  • pilozytisches Astrozytom (WHO Grad I)
  • subependymales Riesenzellastrozytom (WHO Grad I)
  • diffuses Astrozytom (WHO Grad II)
  • pleomorphes Xantoastrozytom (WHO Grad II/III)
  • anaplastisches Astrozytom (WHO Grad III)
  • Glioblastom (WHO Grad IV)

Weitere ausführliche Informationen finden sich unter hirntumorhilfe.de (Deutsche Hirntumorhilfe).

Sympthome:

Auszugsweise Informationen von de.wikipedia.org:

  • das häufigste klinische Sympthom der Patienten ist ein epilpeptischer Anfall
  • Papillenödem (Verwölbung der Papille ohne Minderung der Sehkraft)
  • Kopfschmerzen, Lethargie und Persönlichkeitsveränderungen

Therapie:

Auszugsweise Informationen von de.wikipedia.org:

  • die operative Entfernung des Tumors steht im Vordergrund
  • Mehrzahl der Studien sieht Vorteile in postoperativer Bestrahlung
  • es existieren keine Studien, die einen Nutzen durch eine Chemotherapie des Astrozythom belegen

Verlauf:

Auszugsweise Informationen von de.wikipedia.org:

  • Die 5 Jahres Überlebensrate stieg zuletzt auf 65% und die 10 Jahres Überlebensrate auf 40 %.

Letzte Aktualisierung: 8. April 2014